Sigmarzeit (Anfang Monat 4)
| 4. Runde |
Der vierte Monat, Sigmarzeit, begann mit ausgiebigen Truppenbewegungen
aller Fraktionen. Keine Seite wollte zurückstecken und alle waren begierig
darauf Geländegewinne einstreichen zu können.
Die Verstärkungen der meisten Fraktionen kamen aus
überraschenden Regionen und so tauchte Golgat, der dämonische Verbündete der
Orks&Goblins, aus dem Norden her auf, gleiches galt für die Krieger des
enigmatischen Zauberers Arkain Baal, der die Gruftkönige unterstützte, sowie für
den Heerbann des mit dem Imperium alliierten Zwergenkönigs Logan Trotzbergs und
der neu geschaffenen Untoten Legion des Vampirfürsten Frantisec Fariac.
Der mit den Ogern verbündete Slann-Magierpriester Lord Zetec und seine
Echsenmenschen tauchten südlich der Sümpfe des Vergessens auf, während die sich
den Dunkelefen eher unfreiwillig angeschlossene Armee der Hochelfen unter Befehl
ihres Lehrmeisters Lasius an der Küste des Schwarzen Golfes nahe dem Drachenrücken
anlandete.
Die einheimischen Grünhäute unter Führung ihres
Nachtgoblin-Waaaghbosses Stilton eilten in die Tiefebene der Düsterlande und
attackierten die dort stationierte Legion des Gruftkönigs Amenemhetum. Der
Ork-Waaaghboss Gahr XXX wurde gleich zu Beginn des Monats Opfer eines versuchten
Attentats durch einen Dunkelelfen-Assassinen. Der Attentäter wurde von Gahrr
zwar mit bloßen Händen in zwei Teile gerissen, aber erst nachdem dieser seinen
vergifteten Dolch zwischen die Schulterblätter des kapitalen Orks gerammt hatte.
Den Dolch konnte Gahrr selbst nicht herausziehen und auch niemand sonst in
seinem Umfeld traute sich dies zu tun, so dass dieser dort noch immer steckt.
Das Gift der Klinge und die unvorteilhafte Position des Dolches entfalteten
jedoch ihre Wirkung und raubten Gahrr ein großes Maß seiner übernatürlichen
Körperkraft. Er selbst führte seine Armee in das Territorium der Ogerkönigreiche
und direkt auf eine der von ihren gehaltenen Burgen zu. Der Dämonenprinz Golgat
führte seine sterbliche Kriegerschar von Norden her indes direkt auf eine Burg
des Imperiums und die dortige Armee des Erzlektors Mikael Hassenstein zu…
Die rachsüchtigen Dunkelelfen wollten es ihren vormaligen
Verbündeten heimzahlen und gleichzeitig Geländegewinne und den verstärkten
Zugriff auf potentielle Sklaven erreichen. Erzzauberin Zebeyana Kemscha begab
sich durch das Reich der Gruftkönige und griff die überraschten Vampirfürsten in
ihrem Heimatterritorium an, so dass sich Vampirfürst Vigo Fariac ihr
entschlossen entgegenstellte. Für den weit entfernten Ork-Waaaghboss Gahrr XXX
wurde dafür lediglich ein einzelner entbehrlicher Assassine entsandt. Die in der
letzten Jahreszeit so hart umkämpfte Mine im Schatten des Bergs Grimmzahn
einzunehmen, hatte Schreckensfürst Ardulaz Kemscha inzwischen zur Chefsache
gemacht, doch zunächst wollte er das verlorengegangene Territorium näher an
seiner Basis zurückerobern. Die Hochelfen des Lehrmeisters Lasius ließ er vorerst die
Küste gegen potentielle Angreifer sichern, um die Täuschung für die Armee
aufrecht zu erhalten, dass sie aus eigenem Antrieb und ohne kriegerische Absicht
dort wären…
Die unerbittlichen Vampirfürsten antworteten auf die
plötzliche Aggression der Dunkelelfen mit einem Abfangen der
Invasionsstreitmacht in die Sümpfe durch die Armee des Vampirfürsten Vigo Fariacs sowie mit einem
schnellen Gegenangriff in das vorgelagerte Territorium der Dunkelelfen im
Schatten des Bergs Grimmzahn durch Ghulkönig Urzen dem Unerbittlichen. Die von
Norden her überraschend in die Düsterlande vorgestoßene Untote Legion des
Vampirfürsten Frantisec Fariac griff indes über die Bucht des Schwarzen Golfs
hinweg die Lande des Imperiums an und wurde dabei in Sichtweite der nahen
Fliegenden Festung des irren Menschenzauberers vom einem herbeieilenden Heer des Imperiums unter Führung des
Meisterzauberers Melistius abgefangen und an der Küste zu einer Schlacht in einem aufziehenden Sturm der Magie
herausgefordert…
Die umtriebigen Oger der Ogerkönigreiche verhielten sich
vergleichsweise ruhig und ignorierten das erneute Eindringen der Grünhäute in
ihr Territorium. Fleischermeister Pein Schwackeheter hätte den Ork-Waaaghboss
Gahrr XXX wohl abfangen können, doch hielt er die Festung in der dortigen Region
für Verteidigung genug und wollte lieber auf andere unerwartete Überraschungen
vorbereitet sein. Von Norden her näherte sich schließlich eine Vielzahl Armeen
mit unbekannter Absicht und die Ogerkönigreiche hielten die meisten Länder am Nordrand der Düsterlande. Die sich von Süden her nähernde Armee der Echsenmenschen
des Slann-Magierpriester Lord Zetec fiel dafür im Hinterland der Gruftkönige ein und traf
dort auf die zur Verteidigung herangeeilte Hohepriesterin des Todes Eutra’ta und
ihre Legion. Die mit den Orks&Goblins verbündeten Krieger des Chaos
passierten die Lande der Oger schließlich nur, aber der Heerbann der Zwerge des
Königs Logan Trotzberg, seines Zeichens neuester Verbündeter des Imperiums,
griff die Ogerhorde von Tyrann Gurrut Eisfelsen direkt an...
Die hasserfüllten Gruftkönige waren in diesem Monat mit ihren
Armeen in erster Linie in unfreiwillige Verteidigungskämpfe gebunden. Gruftkönig
Amenemhetum der Große wurde am Sturmring vom Nachtgoblin-Waaaghboss Stilton
attackiert, bevor er selbst eine Chance hatte seine Legion für weitere
Eroberungen in Gang zu setzen. Die Hohepriesterin des Todes und Großhierophantin
Eutra'ta hingegen musste zur Verteidigung des eigenen Hinterlandes gegen die
unvermittelt aufgetauchten Echsenmenschen des Slann-Magierpriesters ... eilen.
Diese Aggression war überraschend und unerwartet erfolgt und in einem
Territorium, das bislang nur die steten Kämpfe der Untoten gegeneinander gekannt
hatte. Der sich jüngst den Gruftkönigen angeschlossene Meisterzauberer des Chaos
Arkain Baal stieß mit seiner Belagerungsarmee dafür von Norden her auf die
schutzlos erscheinende Wehrstadt Barak Varr im Reich des ehemals verbündeten
Imperiums zu, begierig darauf diese zu erobern und zu plündern…
Das wehrhafte Imperium war ebenfalls schwer belagert und vor
allem damit beschäftigt eindringende Feinde abzuwehren. Das von allen Fraktionen
größte Territorium weckte bei vielen Aggressoren Begehrlichkeiten und diese
wurde noch dadurch verstärkt, dass sich zu Beginn der Sommerzeit Fozzriks
Fliegende Festung über eben dieses Territorium bewegte. So tauchte die Untote
Legion des Vampirfürsten Frantisec plötzlich unvermittelt an der Küste des
Schwarzen Golfes südwestlich von Barak Varr auf, während eine Horde Krieger des
Chaos unter Führung des Meisterzauberers Arkain Baal aus dem Norden direkt auf
die Wehrstadt zu stürmte und eine weitere Horde Krieger des Chaos angeführt von
dem Dämonenprinzen Golgat durch das Territorium der Ogerkönigreiche auf die
Armee des Erzlektors Mikael Hassenstein zusteuerte. Dies waren Bedrohungen,
denen sich das Imperium bislang noch nicht entgegenstellen musste. Der Frühling
war in erster Linie geprägt gewesen von Kämpfen gegen marodierende Grünhäute und
plündernde Dunkelelfen. Erzlektor Hassenstein konnte sich von einer Festung aus
auf den Kampf vorbereiten, während Meisterzauberer Melistius sich nach einiger
Zeit der Überlegung mit seiner Armee der Horde des Vampirfürsten Fariac
entgegenwarf und die auf Barak Varr zusteuernden Krieger des Chaos gewähren
ließ. Der Heerbann des Zwergenkönigs Logan Trotzberg kam mit Verstärkungen aus
den Wehrstädten des Weltrandgebirges im Nordosten und griff eine Armee der Oger
in ihrem Territorium an, um eine alte Rechnung aus dem Buch des Grolls zu
tilgen…
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