Gahrr (Orks&Goblins) vs. Breithoff (Imperium) [Schlachtreihe - Feld E3]
Waaghboss Gahrr der Heimtückische, der Sendbote des Mork, verfolgte
die Truppen des Imperiums quer durch das Schwarze Gebirge und erst als der
imperiale Kommandant Mikael Hassenstein seine Armee in die Zwergenwehrstadt
Barak Varr führte, stieß Gahrr an ihnen vorbei in die zentrale Tiefebene der
Düsterlande. Lektor Hassenstein witterte seine Chance und einer Eingebung
folgend schickte er das Ritterheer unter der Führung von Rittmeitser Breithoff
anstatt seiner selbst, um die Horde der Grünhäute zu verfolgen und zu zerschlagen.
Breithoff und seine Reiksgarde waren begierig darauf den Grünhäuten in ihrem
Ursprungsgebiet entgegen zu treten.
In einem seltenen Anflug von Scharfsinnigkeit erwartete Waaghboss
Gahrr jedoch genau ein solches Verfolgungsmanöver der Menschlinge und
poistionierte seine Golblinspione in der Umgebung von Barak Varr, um ihn über
evetuelle Bewegungen von Truppen zu informieren. Diese berichteten ihm nicht nur
von dem Vorhandensein der Verfolger, sondern auch von der genauen Beschaffenheit
des sich schnell nähernden Ritterheeres.
Gahrr hatte bereits zwei Tage an keiner ordentlichen Schlacht
teilgenommen und er bekam bereits dieses ungemütliche Jucken in seinem großen
Zeh, sodass erfahrungsgemäß ein größeres Gemetzel zu erwarten war. Er gab dem
Goblinboten neben sich einen ermutigenden Klaps mit der Axt auf den Kopf, so
dass dieser motiviert in zwei Teile fiel, und bellte seiner Horde erste Befehle
als Vorbereitung auf die Schlacht entgegen.
Rittmeister Breithoff hingegen war sich der
Goblin-Wolfreiter, die sie gerade in Sichtweite und außerhalb der Reichweite
von Pfeil und Bolzen begleiteten, bewusst und er hatte ein ungutes Gefühl in
der Magengrube dabei. Das Gefühl den Orks auf ihrem Heimatterritorium geradewegs
in einen vorbereiteten Hinterhalt zu rennen war merklich, jedoch war für Breithoff
die Vorstellung die Orks hätten echte Heimtücke oder gar einen ausgekügelten Schlachtplan
absurd…
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| Rittmeister Breithoff |
Die kruden Gefährte und
Kriegsmaschinen der Grünhäute hatten schrecklichen Schaden unter den Rittern
des Patherordens und der Reiksgarde verursacht. Rittmeister Breithoff und die
ihm begleitenden Patherritter hielten dennoch geradewegs auf die riesige Orkhorde
in der Mitte der Schlachtlinie zu. Die Reiksgarde erreichte die Orkhorde jedoch
vor Ihnen, da sie sich durch weniger große Mengen des kleineren Grünzeugs
kämpfen mussten. Durch die Reden und lauten Gebete von Kriegspriester … in
gerechtem Zorn versetzt stürzten sich die Reiksgardisten in einer
Zurschaustellung ritterlicher Tapferkeit auf die zahlenmäßig weit überlegenen Orks.
Zunächst sah es so aus als könnten sie die riesige Maße an Orks zum schwanken
bringen, aber kaum hatten sie die Geschwindigkeit ihres initialen Angriffs verloren,
da wurden die Ritter links und rechts von den grobschlächtigen Grünhäuten aus
dem Sattel gerissen und mit riesigen Spaltas in Stücke gehackt. Auch
Kriesgpriester … wurde zuletzt wilde Flüche aussprechend umringt von dutzenden auf
ihn einprügelnden Orks gesehen.
Die Patherritter und Breithoff
selbst prallten kurze Zeit später auf die Schlachtlinie der Orks, zeitgleich
mit den Demigreifen-Reitern, die sich durch eine Anzahl von Goblins gekämpft
hatten. Letztlich erging ihnen das gleiche Schicksal wie der Reiksgarde und ein
Ritter nach dem anderen wurde aus dem Sattel gezerrt. Als auch noch der
Streitwagen des bulligen Orkanführers in die verbliebenen Ritter stieß, war es
um sie geschehen und nur die Demigreifen-Reiter am anderen Ende der
Schlachtlinie versuchten ein zweites Mal in die zahlenlosen Orks zu stoßen,
aber vergeblich…
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| Gahrr, der Heimtückische |
Als die Sonne am Schwarzen Golf
unterging und das gutturale Siegesgebrüll der Orks langsam wieder verstummte,
sah man das geschundene Streitross von Rittmeister Breithoff in Richtung
Sonnenuntergang traben. Noch immer mit einem Fuß am Steigbügel hängend, wurde
der bewusstlose Rittmeister durch das Ödland geschleift. Als treues Streitross
wusste es wohin zu laufen hatte und die Hauptstadt der Imperialen am Schwarzen
Golf war bereits in Sichtweite, so dass gerade die tiefdunkle Nacht
hereinbrach, als das völlig erschöpfte Tier durch die Stadttore schritt. Die
anwesenden Wachen erkannten den leblosen Ritter sofort und brachten ihn sofort
zum Sigmartempel und riefen nach Heilern aus dem dort angeschlossenen Schrein
der Göttin Shallya. Zur Erleichterung aller wurden nur leichte Verletzungen
festgestellt, aber dennoch konnte Rittmeister Breithoff nicht aus seiner tiefen
komatösen Bewusstlosigkeit geweckt werden.
Trotz der fürsorglichen Pfleger der
Schwesternschaft der Shallya, blieb es ungewiss wann der stolze Ritter wieder
zu sich kommen würde…
Gharr der Heimtückische drehte noch
einige Ehrenrunden über das Schlachtfeld und brüllte den versammelten Orks
seine Begeisterung über das gelungene Gemetzel entgegen, bevor er auf die
Spitze des Galgenfelsens kletterte, das Stammesbanner in den Boden rammte und
einen Urschrei zum Himmel sandte, den Mork persönlich aus dem Schlaf hätte
reißen können. Zufrieden blickte Gharr auf seinen Zeh, der nun nicht mehr
juckte und bemerkte dabei einen merkwürdig leuchtenden Gegenstand unter sich. Er
zog das schwach leuchtende Objekt, das halb aus der Erde ragte, aus dem Boden,
betrachtete es verwundert und war dann überzeugt, dass es sich dabei sicher um
eine Belohnung von Mork persönlich handelte…