Als der Frühling langsam dem Sommer wich und die hohen Pässe
zum Berg Grimmzahn, wie ihn die Grünhäute seit jeher nannten, wieder zugänglich
wurden, setzten sich die Armeen aller der sich im Frühling in den Düsterlanden
festgesetzten Reiche in Bewegung, um den Berg und die darunter befindliche
Zwergenmine namens Ekrund für sich in Besitz zu nehmen.
Das Imperium und ihr Anführer, der Erzlektor Mikael
Hassenstein, wurden von ihren zwergischen Verbündeten eindringlich aufgefordert,
mit ihren Truppen über die hohen Pässe die überirdischen Wehranlagen zu erlangen
und jedwede Grünhäute und anderes Ungeziefer auszumerzen. Hassenstein setzte
daraufhin seine von ihm persönlich befehligte Armee in Bewegung, um sich dieser
heiligen Mission selbst anzunehmen. Er hatte schließlich noch eine eigene
Rechnung mit den widerlichen Grünhäuten zu begleichen, die ihn vor über einem
Monat kurzzeitig gefangengenommen und gefoltert hatten.
Die Grünhäute unter dem persönlichem Kommando des
Schwarzork-Waaaghbosses Mormett Hackpelz wurden von Abgesandten der
Blaufratzenorks vom Berg Grimmzahn jüngst dazu eingeladen, an einer großen
Prügelei mit den sich nähernden Menschen und den im Schlepptau befindlichen
Ogern teilzunehmen. Diese Chance sich in den Augen von Mork und Gork sowie
seiner zuletzt unruhig gewordenen Untergebenen als mächtigster Waaaghboss der
Düsterlande zu präsentieren, kam Hackpelz gerade recht. Außerdem könnte er den
Stamm der Blaufratzenorks im Rahmen dieser Auseinandersetzung möglicherweise in
seinen Düsterland-Waaagh eingliedern und somit seine Armeen zusätzlich mit ihren
zahlreichen Kriegern verstärken.
Die Oger des Eisfelsen-Stammes wurden von den Menschen des
Imperiums auf den weit entfernten Berg Grimmzahn aufmerksam gemacht. Die
Aussicht auf ausgiebige Plünderungen und reichlich Zwergenbier ließ die Oger
munter werden, so dass Oger-Tyrann Gurrut Eisfelsen einen Großteil seines
gesamten Stammes in einem Gewaltmarsch über die Ebene gen Westen walzen ließ.
Von den Menschen aus dem Imperium bezahlt zu werden, hatte sich bislang als
ergiebiger erwiesen, als sie zu bekämpfen und es gab aus Sicht von Gurrut soweit
keinen Grund, an diesem Umstand zeitnah etwas zu ändern.
Der Gruftkönig Amenemhetum der Große hatte schon lange den
Blick auf die alte Zwergenmine Ekrund geworfen. Sie war ihm schon zu Lebzeiten
bekannt gewesen, als sie in der Tat noch von den Vorfahren der Zwerge bevölkert
und nicht mehr als ein Außenposten gewesen war. Nun hausten hier, wie überall in
den Düsterlanden, Unmengen von Orks und derlei Ungeziefer. Die Armeen der
Gruftkönige, allen voran die Hohepriesterin Eutra’ta, hatten bereits im Verlauf
des Frühlings die Pässe um den Berg Grimmzahn erkundet, so dass sie beim
Abschmelzen der Schneemassen keine Zeit verloren und geradewegs auf seinen
Gipfel zumarschierten.
Vampirfürst Frantisec Fariac beobachtete die Bemühungen der
verschiedenen Fraktionen von seiner verborgenen Festung im Herzen der Sümpfe des
Vergessens. Die Armeen der Menschen, der Oger, der Grünhäute und der Gruftkönige
waren bereits in Bewegung gesetzt. Eine Verfestigung der Position der Menschen
oder der Gruftkönige so nahe an seinem eigentlichen Machtbereich konnte nicht in
seinem ureigenen Interesse sein, daher schickte der Vampirfürst seine untoten
Legionen aus, um die Menschen und Gruftkönige daran zu hindern dort Fuß zu
fassen. Zudem konnte er dem kriegslüsternen Anführer der Grünhäute dies als eine
Art Wiedergutmachung der unüberlegten Aggression des Ghulkönigs Urzen im letzten
Monat verkaufen und sich seiner Verbundenheit versichern.
Die Dunkelelfen konnten mit den Rückschlägen der letzten
Monate nicht zufrieden sein. Als Schreckensfürst Ardulaz Kemsha Kunde bekam von
sich auf die nahe Gebirgskette hinzu bewegenden Streitmächten, schmiedete er
einen gerissenen Plan. Das Unterstützen der dort ansässigen primitiven Grünhäute
könnte ihn davor bewahren, dass die Menschen oder auch die verräterischen
Gruftkönige sich dort festsetzen würden und somit eine Basis hätten, von der aus
seine eigenen Armeen und seine angelandete Schwarze Arche jederzeit angegriffen
werden könnten. Außerdem gaben die Menschen und die mit ihnen verbündeten Oger
immer noch weit bessere Sklaven und Opfer ab, als die schwer zu unterwerfenden
und beinahe schmerzunempfindlichen Grünhäute.
Die Legionen der Gruftkönige und die Streitmacht des
Imperiums sowie die Horden der Ogerkönigreiche erreichten die überirdischen
Wehranlagen von Ekrund bereits kurz vor dem Sommeranfang. Die untoten Legionen
der Gruftkönige waren aufgrund ihrer Fähigkeit Tag und Nacht ohne Ermüdung
marschieren zu können und aufgrund der Nähe des Bergs Grimmzahn zu ihrem
Heimatterritorium überraschend schnell vor Ort. Die Streitmacht des Imperiums
wurde von zwergischen Grenzläufern durch überirdische Pässe und unterirdische
Tunnel geleitet, die die Zwerge bereits vor Jahrtausenden angelegt hatten und
die noch immer begehbar waren. Die Oger hatten sich einfach dem Tross des
Imperiums angeschlossen und zogen in ihrem Windschatten die engen Pässe zum Berg
hinauf.
Gruftkönig Amenemhetum der Große hatte seinen Vasallen, den
Gruftkönig Karitamen, bereits vorzeitig mit seiner aus vielen Streitwagen
bestehenden Bronzenen Legion ausgeschickt, um sich den unablässig dem Gebirge
nähernden Grünhäuten entgegenzustellen und diese mit allen Mitteln am Aufstieg
zum Gipfel zu hindern.
Die Oger, unter dem Befehl ihres tyrannischen
Oberbefehlshaber Gurrut Eisfelsen, bogen kurz vor dem Erreichen der eigentlichen
Wehranlagen an der Oberfläche in die unterirdischen Bereiche des Bergs Grimmzahn
und der Minenanlagen von Ekrund ab. Sie folgten den zwergischen Grenzläufern in
die dunklen Tiefen der Bittersteinminen, um die dortigen Grünhäute und jedwedes
andere Gesindel auszumerzen, bevor sie nahe den überirdischen Wehranlagen wieder
an die Oberfläche gelangen würden. Ein kleiner Teil der Oger unter Führung von
Gurruts unliebsamen Vetter Golog dem Dicken wurde zum Schutz der Höhlenausgänge
als Wachposten vor Ort gelassen, um allzu neugierige Verfolger fernhalten zu
können.
Die Grünhäute, angeführt von Schwarzork-Waaaghboss Mormett Hackpelz, wurden in ihrem Aufstieg lange genug von den Legionen der Gruftkönige aufgehalten, so dass sie schließlich erst auf Umwegen und schlecht gelaunt den Gipfel des Bergs Grimmzahn erreichten. Die Wehranlagen waren zu diesem Zeitpunkt bereits durch die verbündeten Truppen der Gruftkönige und der Menschen des Imperiums besetzt.
Die untoten Horden der Vampirfürsten, unter Führung ihres
vampirischen Meisters Frantisec Fariac, begleiteten die Grünhäute im nahen
Abstand und stets im Dunkel der sie umgebenen Schluchten befindlich. Wie ein
immenser Schatten der riesigen Grünhaut-Horde erreichten schließlich auch sie
zum Ende des Frühlings den Gipfel des Berges, tauchten jedoch alsbald hinab in
die dunklen Höhlen und Minen unterhalb der eigentlichen Festung.
Die Dunkelelfen unter Führung ihres Großadmirals und
Schreckensfürsten Ardulaz Kemsha schlichen sich von Norden her in das Gebirge.
Den ansässigen Blaufratzenorks hatte Ardulaz bereits wertlose Geschenke und
einige nutzlose Sklaven zur Besänftigung zukommen lassen und so war eine Art
zerbrechliches Bündnis zwischen ihnen und den Dunkelelfen entstanden. Ardulaz
hatte sein Augenmerk zunächst auf einen verlassenen Wachturm gerichtet, der den
nördlichen Zugang zu den Wehranlagen auf dem Gipfel bewachte, und marschierte
mit seiner Armee geradewegs darauf zu. Ardulaz hatte zudem die
Todeshexe, die seine Tochter aus den Händen der Streitkräfte des Imperiums
befreit hatte, damit beauftragt, die kampierenden Oger nahe einiger der größeren
Höhlen auszuschalten. Das passte Ardulaz ausgezeichnet in den Kram, da ihm Sieg
und Niederlage gleichermaßen zufriedenstellen würden. Entweder es konnten mehrere
nutzbringende Ogersklaven gefangen genommen werden oder seine ihm schon zu
mächtig gewordene Todeshexe würde ein jähes Ende als Zwischenmahlzeit für die
ständig hungrigen Oger finden.
Das Scharmützel nahe des Bergs Grimmzahn:
Die Dunkelelfen unter Führung der Todeshexe stürzten sich,
ohne einen Ansatz von Heimlichkeit zu beherzigen, frontal auf die kampierenden
Oger. Die Dunkelelfen-Zauberin ließ dem Wirken ihrer schwarzen Magie ungehindert
freien Lauf und tötete mehrere Oger im Zentrum des Camps mit Blitzen des
Verderbens...
Die Oger reagierten überraschend reflexartig auf diese plötzliche Attacke und der Tyrannen-Vetter Golog walzte mit seinen ihn begleitenden Oger-Bullen zielgerichtet und mit hoher Geschwindigkeit in die unachtsam exponierte Flanke der Henker von Har Ganeth. Bevor diese ihre Draichs schwingen konnten, waren bereits mehrere der ihren von den grobschlächtigen Ogern umgerissen und zertrampelt worden, ohne dass die Oger-Bullen dabei selbst nennenswerte Verluste zu erleiden hatten. Das Leben der düsteren Zauberin fand ebenfalls ein schnelles Ende, als sie von den Ogern zermalmt und in den Staub getreten wurde...
Die Todeshexe und ihre Hexenkriegerinnen rannten in wilder Raserei auf die unbedeutenden Gnoblars zu und traten dabei in die vielen kleinen Fallen dieser winzigen Grünhäute. Viele der halbnackten Elfenfrauen fielen dabei bewegungsunfähig oder schwer verletzt zu Boden und stießen wilde Flüche und Huldigung an ihren blutigen Gott Khaine aus. Die verbliebenen Hexenkriegerinnen und ihre Anführerin töteten die Gnoblars schließlich innerhalb von Sekunden bis auf den letzten Winzling, wurden jedoch nur kurz darauf von den Oger-Bullen und ihrem Tyrann wiederum in der Flanke attackiert. Wieder preschten die beleibten Oger in die Reihen der zerbrechlichen Elfen und hielten eine blutige Ernte unter ihnen. Die Todeshexe kreischte eine Herausforderung an der Grenze des für Oger hörbaren Spektrums und diese wurde von dem Oger-Tyrann mit einem zustimmenden Rülpsen quittiert. Mit doppeltem Salto und einfacher Schraube sprang die Todeshexe über ihre Hexenkriegerinnen und schlug mit ihren vergifteten Dolchen in einer Geschwindigkeit auf den Tyrann ein, der mit bloßem Auge kaum zu folgen war. Bevor sie überhaupt wieder auf dem Boden gelandet war, hatte sie dem Oger-Tyrannen bereits mehrfach beide Arme mit ihren Klingen ausgiebig punktiert. Der Tyrann taumelte aufgrund dieses wirbelnden Angriffes einige Meter rückwärts und er war nur ausgesprochen begrenzt in der Lage eine Art von Verteidigung gegen diesen rasanten Ansturm aufrecht zu erhalten. Kaum auf dem Boden angekommen, sprang die Todeshexe bereits wieder in einer gestreckten Schraube ab und die Dolche hagelten nur so auf ihr Opfer nieder. Schwer schnaufend und verwundet bekam der Oger-Tyrann gerade noch sein aus einer Wanstplatte geschmiedetes Schild vor sich, um den auf seinen fleischigen Hals gezielten Todesstoß abzuwehren. Tatsächlich bohrte sich die vergiftete Klinge in und durch das Schild und die Spitze wurde nur Millimeter vor der Halsschlagader des Ogers gestoppt. Der Oger-Tyrann hob daraufhin sein Schild und die noch immer an ihrem feststeckenden Dolch hängende Todeshexe in die Höhe und trennte ihren Körper schließlich mit zwei kurzen, schnörkellosen Schwüngen seines cathayanischen Langschwertes an der Taille entzwei, so dass ihr Blut im hohen Bogen umherspritzte. Die verbliebenen Hexenkriegerinnen konnten die schiere Masse der vorwärtspreschenden Oger nicht stoppen und nur eine Handvoll floh schließlich bedeckt mit dem klebrigen Blut ihrer Anführerin vor diesen fleichgewordenen Naturgewalten...
Die Oger reagierten überraschend reflexartig auf diese plötzliche Attacke und der Tyrannen-Vetter Golog walzte mit seinen ihn begleitenden Oger-Bullen zielgerichtet und mit hoher Geschwindigkeit in die unachtsam exponierte Flanke der Henker von Har Ganeth. Bevor diese ihre Draichs schwingen konnten, waren bereits mehrere der ihren von den grobschlächtigen Ogern umgerissen und zertrampelt worden, ohne dass die Oger-Bullen dabei selbst nennenswerte Verluste zu erleiden hatten. Das Leben der düsteren Zauberin fand ebenfalls ein schnelles Ende, als sie von den Ogern zermalmt und in den Staub getreten wurde...
Die Todeshexe und ihre Hexenkriegerinnen rannten in wilder Raserei auf die unbedeutenden Gnoblars zu und traten dabei in die vielen kleinen Fallen dieser winzigen Grünhäute. Viele der halbnackten Elfenfrauen fielen dabei bewegungsunfähig oder schwer verletzt zu Boden und stießen wilde Flüche und Huldigung an ihren blutigen Gott Khaine aus. Die verbliebenen Hexenkriegerinnen und ihre Anführerin töteten die Gnoblars schließlich innerhalb von Sekunden bis auf den letzten Winzling, wurden jedoch nur kurz darauf von den Oger-Bullen und ihrem Tyrann wiederum in der Flanke attackiert. Wieder preschten die beleibten Oger in die Reihen der zerbrechlichen Elfen und hielten eine blutige Ernte unter ihnen. Die Todeshexe kreischte eine Herausforderung an der Grenze des für Oger hörbaren Spektrums und diese wurde von dem Oger-Tyrann mit einem zustimmenden Rülpsen quittiert. Mit doppeltem Salto und einfacher Schraube sprang die Todeshexe über ihre Hexenkriegerinnen und schlug mit ihren vergifteten Dolchen in einer Geschwindigkeit auf den Tyrann ein, der mit bloßem Auge kaum zu folgen war. Bevor sie überhaupt wieder auf dem Boden gelandet war, hatte sie dem Oger-Tyrannen bereits mehrfach beide Arme mit ihren Klingen ausgiebig punktiert. Der Tyrann taumelte aufgrund dieses wirbelnden Angriffes einige Meter rückwärts und er war nur ausgesprochen begrenzt in der Lage eine Art von Verteidigung gegen diesen rasanten Ansturm aufrecht zu erhalten. Kaum auf dem Boden angekommen, sprang die Todeshexe bereits wieder in einer gestreckten Schraube ab und die Dolche hagelten nur so auf ihr Opfer nieder. Schwer schnaufend und verwundet bekam der Oger-Tyrann gerade noch sein aus einer Wanstplatte geschmiedetes Schild vor sich, um den auf seinen fleischigen Hals gezielten Todesstoß abzuwehren. Tatsächlich bohrte sich die vergiftete Klinge in und durch das Schild und die Spitze wurde nur Millimeter vor der Halsschlagader des Ogers gestoppt. Der Oger-Tyrann hob daraufhin sein Schild und die noch immer an ihrem feststeckenden Dolch hängende Todeshexe in die Höhe und trennte ihren Körper schließlich mit zwei kurzen, schnörkellosen Schwüngen seines cathayanischen Langschwertes an der Taille entzwei, so dass ihr Blut im hohen Bogen umherspritzte. Die verbliebenen Hexenkriegerinnen konnten die schiere Masse der vorwärtspreschenden Oger nicht stoppen und nur eine Handvoll floh schließlich bedeckt mit dem klebrigen Blut ihrer Anführerin vor diesen fleichgewordenen Naturgewalten...
Nach der Schlacht brachte Oger-Tyrann Golog die Kunde über
diesen Angriff persönlich zu seinem Vetter und verstarb unmittelbar nach dieser
Mitteilung an den Folgen der tödlichen Gifte, die seit dem Angriff durch seinen
kapitalen Organismus spülten. Oger-Tyrann Gurrut quittierte dies nur mit einem
Achselzucken und nahm das verzauberte cathayanische Langschwert seines Vetters
an sich...


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