Im Hochsommer des fünften Monats, Sommerzeit, erreichten die
Anstrengungen hinsichtlich Diplomatie und Ränkespielen zwischen den verschiedenen Reichen in den
Düsterlanden ihren bisherigen Zenit.
Jede Fraktion war sichtlich darum bemüht, einerseits ihre
Grenzen durch Pakte mit ihren Nachbarn zu sichern und sie somit von einem
Angriff auf sich selbst abzuhalten, und andererseits selbige Nachbarn zu
animieren, gemeinsame Feinde anzugreifen.
Die Orks & Goblins und die Vampirfürsten schienen, ihrem Bündnis aus dem Frühling nach
wie vor treu zu sein, und gingen einander
weitestgehend aus dem Weg. Zumindest machten die Grünhäute einen weiten Bogen um die
Sümpfe des Vergessens im Westen und die Vampirfürsten führten auch keine
weiteren Angriffe ostwärts durch. Zwar versuchten sie auf unterschiedlichen
Wegen, die Oger und ihre Verbündeten zu unüberlegten Angriffen zu überreden,
doch hatten sie damit keinen nennenswerten Erfolg. Nachtgoblin-Waaaghboss Stilton ließ seine
Horde schließlich erneut in die als Sturmring bekannte Region vorrücken und attackierte die
dortige Armee der Gruftkönige in der festen Absicht, den kommandierenden
Gruftkönig Amenemhetum seinen gewalttätigen Göttern zu opfern. Ork-Waaaghboss
Gahrr XXX hielt indes die Belagerung der Ogerfestung im Süden aufrecht, während
Dämonenprinz Golgat seine Legion in die nördlichen Lande der Ogerkönigreiche
trieb.
Die Dunkelelfen und die Gruftkönige verkündeten gleich zu Beginn des Monats ein gemeinsames Verteidigungsbündnis. Die Abgesandten des Gruftkönigs Amenemhetum und die Diplomaten des Schreckensfürsten Ardulaz Kemscha waren zu einer für beide vorteilhaften Übereinkunft gekommen und konnten somit zumindest ihre gemeinsame Grenze entlang des Drachenrückens unbeachtet lassen. Zudem entfachten die Dunkelelfen Unruhen in den Minenanlagen und Siedlungen des Imperiums nahe der gemeinsamen Grenze. Erzzauberin Zebeyana Kemscha versuchte sich dies zunutze zu machen, und zog mit ihrer Armee in die nun unbeanspruchte Region ein, so dass sie wieder in Konflikt mit dem Imperium geriet. Schreckensfürst Ardulaz Kemscha war indes bemüht, mit seiner Streitmacht die im letzten Monat verloren gegangenen Minen weiter gen Süden wieder aus den Klauen der Vampirfürsten zu befreien. Der Lehrmeister der Hochelfen Lasius zog mit seiner Streitmacht in die grenznahe Küstenregion des Imperiums im Norden ein, um den dortigen Magierturm genauer unter die Lupe nehmen zu können.
Die Vampirfürsten schienen aktuell nicht irgendwelche Bündnisse anzustreben. Zwar gab es die eine oder andere Unterredung mit Abgesandten anderer Armeen und auch den Versuch die Echsenmenschen vom Vordringen in das eigene Territorium abzuhalten, aber im Großen und Ganzen war lediglich ihr Pakt mit den Grünhäuten im Osten von Bestand. Die führerlose Armee des verschollenen Vampirfürsten Frantisec Fariac blieb untätig im Norden. Vigo Fariac führte seine Armee hingegen aus den Sümpfen des Vergessens und griff die unvermittelt aufgetauchten Skaven an, die augenscheinlich mit den Gruftkönigen im Bunde waren. Zuvor schickte Vigo jedoch einen ganzen Schwarm Fledermäuse aus, um sich über die genaue Beschaffenheit der Armee der Rattenmenschen ein Bild zu machen. Der Strigoi-Ghulkönig Urzen stürzte seine Horde indes in die Konfliktregion mit den Dunkelelfen im Schatten des Bergs Grimmzahn und traf dabei auf eine ihrer ausgeschickten Armeen.
Das Imperium war nach wie vor bemüht zumindest die Ogerkönigreiche auf diplomatischem Wege von ihrem Territorium fernzuhalten. Erzlektor Mikael Hassenstein hoffte, die Oger wären, trotz des letztmonatigen Angriffs durch die in ihrem Namen kämpfenden Zwerge und der Tötung ihres obersten Tyrannen, nicht allzu nachtragend. Weiterhin versuchte das Imperium zaghaft Kontakt zu der Hochelfenstreitmacht an der nahen Küste aufzunehmen, in der Hoffnung diese zumindest nicht als Feind an der eigenen Westgrenze zu haben. Doch bislang wurden die Boten des Imperiums von den Elfen schlicht ignoriert. Die verbündten Zwerge verschafften dem Imperium zu einer alten Schatzkarte, die sie zu längst verlassenen, aber dennoch ergiebigen, Minenanlagen führte. Erzlektor Hassenstein war dennoch um sein Bündnis mit den Zwergen besorgt und eilte mit seiner Armee schnell nach Barak Varr, um die dortigen Wehranlagen aus den Fängen der Krieger des Chaos zu befreien. Meisterzauberer Melistius zog mit seiner Armee an die Südwestgrenze, um den umtriebigen Dunkelelfen entgegenzutreten und die dortigen Unruhen niederzuschlagen. Zwergenfürst Logan Trotzberg steuerte ebenfalls auf die Wehrfestung Barak Varr zu, wollte jedoch zunächst das Territorium nördlich davon befrieden, was ihn in Konflikt mit einer unerwartet auftauchenden Armee der Gruftkönige brachte.
Die Ogerkönigreiche schienen durch den Verlust ihres obersten Tyrannen Gurrut Eisfelsen, in eine Art Schockstarre gefallen zu sein. Doch machten auch Gerüchte die Runde, dass der verschollene Oger-Tyrann Gornod Eisfelsen, Bruder des verstorbenen Gurrut, wieder in den Düsterlanden aufgetaucht war. Schließlich kehrte Gornod Eisfelsen tatsächlich zurück in die Düsterlande, um die Position seines ungeliebten Bruders einzunehmen, und brachte den Ogern deutliche Verstärkungen aus den heimischen Trauerbergen mit. Dennoch führte er keinen Angriff durch und begnügte sich damit, sein erst kürzlich geerbtes Reich zu sichern. Der Fleischermeister Pein Schwackeheter zog indes gen Norden und versuchte sich vakantes Territorium der Grünhäute unter den speckigen Nagel zu reißen. Der für die Sache der Oger kämpfende Slann-Magierpriester Lord Zetec empfing eine Vielzahl fremder Boten und hörte sich zumeist teilnahmslos ihre Kunde an. Schließlich schien er jedoch, auf keine der Gesuche offenkundig einzugehen. Eine sich davon unabhängig anbahnende Vereinbarung zwischen Ogern und Grünhäuten wurde zumindest von letzteren effektiv nicht beherzigt, auch wenn der erbitterte Krieg zwischen diesen Reichen im Vergleich zu den Vormonaten bereits etwas abgeklungen war.
Die Gruftkönige beherrschten mittlerweile das größte Reich, jedoch auch das am weitesten auseinander liegende. Diese Größe weckte bei den anderen Reichen Begehrlichkeiten und so wurden die Gruftkönige von beinahe allen Seiten angegriffen. Lediglich das Bündnis mit den Dunkelelfen bewahrte sie vor einem Angriff aus dem Norden. Auf unbekannten Wegen hatten die Gruftkönige jedoch Unterstützung von einer Streitmacht der Skaven unter der Führung des Grauen Propheten Todgenaght bekommen, die sich sogleich eher unfreiwillig daran beteiligten, das Reich der Gruftkönige zu verteidigen. Sie wurden direkt von den Vampirfürsten im Reich der Gruftkönige attackiert, während Amenemhetum der Große am Sturmring weiter im Osten erneut von den Nachtgoblins angegangen wurde. Der Meisterzauberer des Chaos Arkain Baal und seine Krieger des Chaos wurden dafür vom Imperium innerhalb der besetzten Wehranlagen von Barak Varr angegriffen, die er bereit war gegen jeden Angriff zu verteidigen. Die Hohepriesterin des Todes Eutra’ta begab sich währenddessen durch den Sand der Steppe gen Norden, um dort die Zwerge am Eindringen in von den Gruftkönigen beanspruchtes Territorium abzuhalten.
Die Dunkelelfen und die Gruftkönige verkündeten gleich zu Beginn des Monats ein gemeinsames Verteidigungsbündnis. Die Abgesandten des Gruftkönigs Amenemhetum und die Diplomaten des Schreckensfürsten Ardulaz Kemscha waren zu einer für beide vorteilhaften Übereinkunft gekommen und konnten somit zumindest ihre gemeinsame Grenze entlang des Drachenrückens unbeachtet lassen. Zudem entfachten die Dunkelelfen Unruhen in den Minenanlagen und Siedlungen des Imperiums nahe der gemeinsamen Grenze. Erzzauberin Zebeyana Kemscha versuchte sich dies zunutze zu machen, und zog mit ihrer Armee in die nun unbeanspruchte Region ein, so dass sie wieder in Konflikt mit dem Imperium geriet. Schreckensfürst Ardulaz Kemscha war indes bemüht, mit seiner Streitmacht die im letzten Monat verloren gegangenen Minen weiter gen Süden wieder aus den Klauen der Vampirfürsten zu befreien. Der Lehrmeister der Hochelfen Lasius zog mit seiner Streitmacht in die grenznahe Küstenregion des Imperiums im Norden ein, um den dortigen Magierturm genauer unter die Lupe nehmen zu können.
Die Vampirfürsten schienen aktuell nicht irgendwelche Bündnisse anzustreben. Zwar gab es die eine oder andere Unterredung mit Abgesandten anderer Armeen und auch den Versuch die Echsenmenschen vom Vordringen in das eigene Territorium abzuhalten, aber im Großen und Ganzen war lediglich ihr Pakt mit den Grünhäuten im Osten von Bestand. Die führerlose Armee des verschollenen Vampirfürsten Frantisec Fariac blieb untätig im Norden. Vigo Fariac führte seine Armee hingegen aus den Sümpfen des Vergessens und griff die unvermittelt aufgetauchten Skaven an, die augenscheinlich mit den Gruftkönigen im Bunde waren. Zuvor schickte Vigo jedoch einen ganzen Schwarm Fledermäuse aus, um sich über die genaue Beschaffenheit der Armee der Rattenmenschen ein Bild zu machen. Der Strigoi-Ghulkönig Urzen stürzte seine Horde indes in die Konfliktregion mit den Dunkelelfen im Schatten des Bergs Grimmzahn und traf dabei auf eine ihrer ausgeschickten Armeen.
Das Imperium war nach wie vor bemüht zumindest die Ogerkönigreiche auf diplomatischem Wege von ihrem Territorium fernzuhalten. Erzlektor Mikael Hassenstein hoffte, die Oger wären, trotz des letztmonatigen Angriffs durch die in ihrem Namen kämpfenden Zwerge und der Tötung ihres obersten Tyrannen, nicht allzu nachtragend. Weiterhin versuchte das Imperium zaghaft Kontakt zu der Hochelfenstreitmacht an der nahen Küste aufzunehmen, in der Hoffnung diese zumindest nicht als Feind an der eigenen Westgrenze zu haben. Doch bislang wurden die Boten des Imperiums von den Elfen schlicht ignoriert. Die verbündten Zwerge verschafften dem Imperium zu einer alten Schatzkarte, die sie zu längst verlassenen, aber dennoch ergiebigen, Minenanlagen führte. Erzlektor Hassenstein war dennoch um sein Bündnis mit den Zwergen besorgt und eilte mit seiner Armee schnell nach Barak Varr, um die dortigen Wehranlagen aus den Fängen der Krieger des Chaos zu befreien. Meisterzauberer Melistius zog mit seiner Armee an die Südwestgrenze, um den umtriebigen Dunkelelfen entgegenzutreten und die dortigen Unruhen niederzuschlagen. Zwergenfürst Logan Trotzberg steuerte ebenfalls auf die Wehrfestung Barak Varr zu, wollte jedoch zunächst das Territorium nördlich davon befrieden, was ihn in Konflikt mit einer unerwartet auftauchenden Armee der Gruftkönige brachte.
Die Ogerkönigreiche schienen durch den Verlust ihres obersten Tyrannen Gurrut Eisfelsen, in eine Art Schockstarre gefallen zu sein. Doch machten auch Gerüchte die Runde, dass der verschollene Oger-Tyrann Gornod Eisfelsen, Bruder des verstorbenen Gurrut, wieder in den Düsterlanden aufgetaucht war. Schließlich kehrte Gornod Eisfelsen tatsächlich zurück in die Düsterlande, um die Position seines ungeliebten Bruders einzunehmen, und brachte den Ogern deutliche Verstärkungen aus den heimischen Trauerbergen mit. Dennoch führte er keinen Angriff durch und begnügte sich damit, sein erst kürzlich geerbtes Reich zu sichern. Der Fleischermeister Pein Schwackeheter zog indes gen Norden und versuchte sich vakantes Territorium der Grünhäute unter den speckigen Nagel zu reißen. Der für die Sache der Oger kämpfende Slann-Magierpriester Lord Zetec empfing eine Vielzahl fremder Boten und hörte sich zumeist teilnahmslos ihre Kunde an. Schließlich schien er jedoch, auf keine der Gesuche offenkundig einzugehen. Eine sich davon unabhängig anbahnende Vereinbarung zwischen Ogern und Grünhäuten wurde zumindest von letzteren effektiv nicht beherzigt, auch wenn der erbitterte Krieg zwischen diesen Reichen im Vergleich zu den Vormonaten bereits etwas abgeklungen war.
Die Gruftkönige beherrschten mittlerweile das größte Reich, jedoch auch das am weitesten auseinander liegende. Diese Größe weckte bei den anderen Reichen Begehrlichkeiten und so wurden die Gruftkönige von beinahe allen Seiten angegriffen. Lediglich das Bündnis mit den Dunkelelfen bewahrte sie vor einem Angriff aus dem Norden. Auf unbekannten Wegen hatten die Gruftkönige jedoch Unterstützung von einer Streitmacht der Skaven unter der Führung des Grauen Propheten Todgenaght bekommen, die sich sogleich eher unfreiwillig daran beteiligten, das Reich der Gruftkönige zu verteidigen. Sie wurden direkt von den Vampirfürsten im Reich der Gruftkönige attackiert, während Amenemhetum der Große am Sturmring weiter im Osten erneut von den Nachtgoblins angegangen wurde. Der Meisterzauberer des Chaos Arkain Baal und seine Krieger des Chaos wurden dafür vom Imperium innerhalb der besetzten Wehranlagen von Barak Varr angegriffen, die er bereit war gegen jeden Angriff zu verteidigen. Die Hohepriesterin des Todes Eutra’ta begab sich währenddessen durch den Sand der Steppe gen Norden, um dort die Zwerge am Eindringen in von den Gruftkönigen beanspruchtes Territorium abzuhalten.
Blau: Imperium
Grün: Ogerkönigreiche
Rot: Orks & Goblins
Türkis: Vampirfürsten
Gelb: Gruftkönige
Lila: Dunkelelfen

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